Behandlung

Wie bei anderen Therapieformen auch beginnt eine osteopathische Behandlung immer mit einer ausführlichen Anamnese und einer daraus resultierenden Diagnose mit einer entsprechenden Therapieempfehlung. Oftmals stellen sich spürbare Erfolge bereits nach drei bis fünf Therapiesitzungen ein, letzten Endes hängt der Erfolg aber immer von der jeweiligen Diagnose und den individuellen Reaktionen des Patienten auf eine Behandlung beim Osteopathen ab.

Eine Sitzung dauert bei Erwachsenen eine dreiviertel Stunde und bei Kindern eine halbe Stunde. Die Kosten dafür liegen zwischen 40 EUR und 80 EUR. Nach heutigem Stand ist eine osteopathische Behandlung ebenso wie eine Behandlung beim Heilpraktiker keine Leistung, die im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen verankert ist. Doch seitdem vor einiger Zeit die Techniker Krankenkasse als erste gesetzliche Krankenkasse die Kosten für eine Behandlung beim Osteopathen in bestimmten Grenzen übernimmt, hat sich die Liste der gesetzlichen Krankenkassen, die es der Techniker gleichtun, stetig erweitert. Ob auch Ihre Krankenkasse die Kosten für osteopathische Behandlungen ganz oder teilweise übernimmt und welche Bedingungen dazu erfüllt sein müssen, können Sie dieser Liste entnehmen, die ohne Gewähr auf Vollständigkeit vom Onlineportal Osteokompass erstellt wurde. Unabhängig davon, ob Ihre Krankenversicherung in dieser Liste enthalten ist, sollten Sie sich direkt bei Ihrer Versicherung über die Übernahme von osteopathischen Behandlungskosten informieren.

Bei privat versicherten Patienten werden die Behandlungskosten je nach Krankenversicherung von dieser vollständig übernommen. Ebenso gibt es eine Vielzahl privater Zusatzversicherungen, die zumindest teilsweise für die Kosten osteopathischer Behandlungen aufkommen. Doch auch hier schadet es nicht, sich im Vorfeld der ersten Behandlung direkt bei Ihrer Versicherung zu informieren, um zukünftigen Missverständnissen frühzeitig vorzubeugen.